Verfasst von: sarahslandschaft | 2010

Bollywood Party

Heute lies mich meine kreative Ader mal nicht in ruh (haha!) und ich hab mich hingesetzt und eine kleine Kritik zum kommenden Blockbuster (:D) für Xbox und Kinect verfasst. Ich hoffe inständig, dass das Spiel irgendwann mal erscheint 😉 Warum? Erfahrt ihr weiter unten.

Bollywood Party: Preview für Xbox 360 & Kinect

Wir Videospieler verlangen immer wieder nach neuen Konzepten, neuen Ideen, neuen Herausforderungen. Microsoft hat diesen Herbst nun mit Kinect ein vielversprechendes, neues Steuerungskoonzept herausgebracht, für das nun auch so langsam bei uns die ersten Vorschauversionen der neuen Spiele eintreffen. Allen voran Bollywood Party von ActiBlizz.

Haina hai ka toa kokitai tujhe nahin chkodunga dacait
Zu Beginn wählt ihr aus mehreren bekannten Bollywood Filmen einen aus, dessen Story ihr nachspielen wollt. Wir haben uns für den Klassiker „Haina hai ka toa kokitai tujhe nahin chkodunga dacait“ entschieden und durften wählen, ob wir einen indischen Filmstar oder eine wunderschöne Inderin aus der untersten Kaste spielen wollten. Beide sahen sich das erste mal vor einer Filmpremiere zufällig in einem Burgerrestaurant und verliebten sich unsterblich ineinander, doch ihre Wege wurden wieder getrennt. Die Aufgabe ist es nun, den jeweils anderen zu finden und ihm die Liebe zu gestehen.

Wo Licht ist…
Kaum ist die Wahl getroffen, werden wir auch schon hineingeworfen ins Vergnügen: Eine der berühmten, pompösen Tanzszenen aus dem Film läuft ab, aber wir sind der Hauptdarsteller! Kinect überträgt unsere Tanzbewegungen erstaunlich präzise auf die Spielfigur und bringt uns mit den typischen Bollywoodschritten, die wir ausführen müssen, ordentlich ins Schwitzen. Richtig spaßig wird das spätestens, wenn sich bis zu drei weitere Spieler hinzugesellen, von denen einer mittanzen darf, während die anderen beiden unter zuhilfenahme der Lips-Mikrofone für die passende gesangliche Untermalung sorgen. Dieses Spielgefühl schlägt selbst Rockband!

Bollywood Party für XBOX 360 Kinnect

In dieser Szene trägt unsere Spielfigur ein extra-kurzes Kleid.

… ist auch Schatten
Leider besteht das Spiel nicht nur aus diesen Szenen. Zwischendrin mutiert es nämlich immer wieder zu einem uninspirierten, sagen wir, „Action-Adventure“, das nicht nur über eine hakelige Steuerung, sondern auch noch über eine der beklopptesten Storys verfügt, die wir kennen. Man hat die oft schon hanebüchenen Plots der Filme nämlich geändert, offenbar um sie spielbar zu machen. Andererseits ist die Grafik recht ansehnlich und die drei Mitspieler, die leider zu Zuschauern degradiert werden, haben wenigstens etwas zu lachen. Außerdem sind diese Abschnitte recht kurz und – einmal gespielt – in folgenden Sessions überspringbar.

Fazit
Wir hatten schon eine Menge Spaß mit unserer Previewfassung und drücken jetzt alle Daumen, dass der Spielegott den Entwicklern den Mut gibt, die Zwischenabschnitte aus dem Spiel hinauszuwerfen. Denn dann stünde uns mit Bollywood Party die Killerapp für Kinect ins Haus!

So, mal sehen wie lange es dauert, bis ich Post von Publishern und Studios erhalte, die sich um die Story reißen wollen 😉

Ich bin vor ein paar Tagen auf polyneux.de gestoßen und die Kollegen verlosen dort eine tolle DreamBox an kreative Leute. da wollte ich mich nicht lumpen lassen und hab fleißig die grauen Zellen angestrengt und in die Tasten gehauen. Was rausgekommen ist, habt ihr ja gerade gelesen 😉 Na mal sehen ob ich da Glück hab.

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